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Albanien feiert sein 68-jähriges UNESCO-Mitgliedschaftsjubiläum und stellt dabei sein kulturelles und natürliches Erbe in den Vordergrund

Albanien trat vor 68 Jahren der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) bei und schloss sich damit den internationalen Bemühungen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes weltweit an.

Die UNESCO schützt unschätzbare Stätten, die von menschlichem Leben und Handeln im Laufe der Jahrhunderte zeugen. Die Organisation zählt 194 Mitgliedstaaten, die gemeinsam daran arbeiten, das Kultur- und Naturerbe weltweit zu bewahren. Das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt von 1972 legte fest, dass bestimmte Kultur- und Naturstätten einen außergewöhnlichen universellen Wert besitzen und Teil des gemeinsamen Erbes der Menschheit sind.

Albanien verfügt über mehrere materielle und immaterielle Schätze, die auf den Listen und in den Registern der UNESCO verzeichnet sind und die reichen kulturellen Traditionen, die Geschichte sowie die Naturlandschaften des Landes widerspiegeln.

Unter den Weltkulturerbestätten sticht Butrint durch seine vielfältige Landschaft und die archäologischen Zeugnisse verschiedener Zivilisationen, darunter der griechischen und römischen Kultur, hervor. Die historischen Stadtkerne von Berat, bekannt als die Stadt der tausend Fenster, und Gjirokastër, oft als die Steinstadt bezeichnet, stehen ebenfalls auf der Liste.

Albanien teilt sich zudem das Natur- und Kulturerbe der Region Ohrid mit Nordmazedonien. Zu seinem geschützten Naturerbe gehören die alten und urzeitlichen Buchenwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas, die in Albanien durch Rrajca und das Gebiet des Flusses Gashi vertreten sind.

Die UNESCO erkennt zudem mehrere Elemente des immateriellen Kulturerbes Albaniens an. Dazu gehören die albanische volkstümliche Iso-Polyphonie, das traditionelle Kleidungsstück „Xhubleta“ sowie die Transhumanz, also die saisonale Wanderung des Viehs zwischen Weideplätzen.

Die „Purpurnen Kodizes von Berat“ sind zudem im internationalen Register „Memory of the World“ der UNESCO verzeichnet, das das dokumentarische Erbe von globaler Bedeutung bewahrt.

Das von der UNESCO geschützte Kulturerbe gehört allen Völkern der Welt, unabhängig davon, in welchem Gebiet sich die jeweilige Stätte oder Tradition befindet. Sein Schutz stellt daher eine gemeinsame internationale Verantwortung dar und trägt dazu bei, diese Schätze für künftige Generationen zu bewahren.

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