BAKU – Albanien nimmt am 7. Weltforum für interkulturellen Dialog teil

Das 7. Weltforum für interkulturellen Dialog wurde in Baku eröffnet. Das Thema lautet: „Dialog für eine gemeinsame Zukunft: Brücken bauen in einer geteilten Welt“. Auch Albanien nimmt an diesem Forum teil.
Mehr als 500 Gäste aus über 100 Ländern nehmen an der Veranstaltung teil.
Bei der Eröffnung sprach der Präsident von Aserbaidschan, Ilham Aliyev, über die Bedeutung von Multikulturalismus, religiöser und ethnischer Toleranz sowie gegenseitigem Respekt zwischen den Völkern.
Er erklärte, dass Aserbaidschan seit Jahrhunderten eine kulturelle Brücke zwischen Europa und Asien ist. Dort leben Menschen mit verschiedenen Religionen und Kulturen zusammen.
Der Präsident betonte, dass alle ethnischen und religiösen Gruppen im Land die gleichen Rechte haben. Das friedliche Zusammenleben ist wichtig für die Stabilität und Entwicklung des Landes.
Trotz verschiedener politischer Systeme haben die Menschen in Aserbaidschan ihre Werte, Sprache und Traditionen bewahrt.
Das Forum findet am 27. und 28. Oktober statt. Auf dem Programm stehen internationale Diskussionen über Religion, kulturelles Erbe, Bildung, Wissenschaft und multikulturelle Werte in der digitalen Welt.
Das Forum findet seit 2011 im Rahmen des Baku-Prozesses statt. Dieser Prozess wurde 2008 auf Initiative von Präsident Aliyev gestartet. Heute ist das Forum eine wichtige internationale Plattform für den interkulturellen und interreligiösen Dialog.
Albanien wird bei diesem Forum von Gëzim Hoxha vertreten. Er ist Vorsitzender der Sektion für Sozialwissenschaften und Albanologie an der Akademie der Wissenschaften Albaniens.




