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Albanische und deutsche Nachrichtenagenturen schulen Journalisten in digitaler Faktenprüfung

Die Albanische Telegrafenagentur hat gemeinsam mit der Deutschen Presse-Agentur eine Fortbildung zur Überprüfung digitaler Inhalte angesichts wachsender Herausforderungen durch künstliche Intelligenz durchgeführt.

Unter der Leitung des Journalisten Stefan Voss von der Deutschen Presse-Agentur nahmen 11 Journalisten und Übersetzer der Agentur an der Veranstaltung teil. Die Teilnehmer befassten sich mit Methoden zur Erkennung manipulierter Bilder und Videos sowie zur Überprüfung der Echtheit von Online-Material.

Die Schulung umfasste die umgekehrte Bildersuche, Videoanalyse und die Überprüfung von Inhalten, die in sozialen Medien geteilt oder von Augenzeugen bereitgestellt werden. Anhand praktischer Übungen lernten die Teilnehmer, Quellen zu bewerten, Beweismaterial zu vergleichen und den Kontext von Bildmaterial vor der Veröffentlichung zu ermitteln.

Die Referenten betonten, dass Technologie die journalistische Arbeit zwar unterstützt, kritische Analyse und professionelles Urteilsvermögen jedoch nicht ersetzen kann. Kontext, Glaubwürdigkeit der Quellen und sorgfältige Prüfung bleiben für eine genaue Berichterstattung unerlässlich.

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Agenturen umfasst mehr als 30 Jahre Informations- und Fachaustausch. Beide sind zudem Teil des „European Newsroom“, einer Plattform, die europäische Nachrichtenagenturen zusammenbringt, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und berufliche Standards zu stärken.

Die 1949 gegründete Deutsche Presse-Agentur ist Deutschlands größte unabhängige Nachrichtenagentur und verfügt über ein Korrespondentennetzwerk in Dutzenden von Ländern.

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