Im Louvre wurde über das albanische Ikonen-Erbe diskutiert

Im Louvre in Paris fand eine Konferenz zur kulturellen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Albanien und Frankreich statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen das künstlerische Erbe Albaniens und die Erforschung seiner mittelalterlichen und nachmittelalterlichen Ikonen.
Ausgangspunkt der Diskussion war die Ausstellung „Ikonen Albaniens, Schätze des Nationalmuseums für mittelalterliche Kunst in Korça“, die derzeit im Museum der Schönen Künste in Chambéry zu sehen ist. Nicolas Bousquet, Direktor der Museen von Chambéry, stellte die Entstehungsgeschichte der Ausstellung vor. Er brachte deren Entstehung mit der Städtepartnerschaft zwischen Korça und Chambéry sowie der Zusammenarbeit mit dem Nationalmuseum für mittelalterliche Kunst in Korça in Verbindung.
Maximilien Durand, Leiter der Abteilung für byzantinische und ostchristliche Kunst im Louvre, sprach seinerseits über die Geschichte der byzantinischen und postbyzantinischen Malerei in Albanien. Er hob den künstlerischen Wert der in der Ausstellung präsentierten Werke sowie neue Forschungsmöglichkeiten hervor, die sich durch die Zusammenarbeit mit albanischen Fachleuten ergeben haben.
Auch der albanische Botschafter in Frankreich, Dritan Tola, nahm an der Veranstaltung teil. Er würdigte die Präsentation und Förderung des albanischen Kulturerbes im Louvre. Tola erklärte, Kulturdiplomatie könne Verbindungen zwischen Institutionen und Völkern schaffen und gleichzeitig die wissenschaftliche Forschung sowie die Wiederentdeckung des gemeinsamen europäischen Erbes unterstützen.
Das Nationalmuseum für mittelalterliche Kunst dankte Durand und Bousquet für ihre Arbeit. Außerdem dankte es Françoise Mardrus, Leiterin der Abteilung für Museumswissenschaften am Louvre, für die Ausrichtung der Veranstaltung.




