Rama auf dem Gipfeltreffen zum Berlin-Prozess: Ein wichtiges Ritual für den Westbalkan

Premierminister Rama weilt heute in Budva, Montenegro, um am Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs im Rahmen des Berlin-Prozesses teilzunehmen, das mit einer Plenarsitzung unter dem Titel „Eine Region in Bewegung: Der Westbalkan gestaltet die gemeinsame Zukunft Europas“ beginnt.
In seiner Rede erklärte Ministerpräsident Rama, dies sei ein sehr wichtiges jährliches Ritual für die Region.
Zu Beginn seiner Stellungnahme gegenüber den Medien machte Rama einen Scherz über den einladenden Rahmen: „Ich freue mich sehr, in diesem wunderschönen Land zu sein, in Montenegro, dem einzigen Land, in dem jedes Mal, wenn man hierherkommt, ein Hubschrauber über einem kreist.“
Darüber hinaus unterstrich der Ministerpräsident die Bedeutung dieses regionalen und europäischen Treffens.
„Es ist sehr schön und gut, hier auf dem Gipfeltreffen des Berlin-Prozesses zu sein. Es ist ein jährliches Ritual, und dieses Mal findet es hier an diesem wunderbaren Ort statt. Ich freue mich sehr, das Gespräch mit den Freunden fortzusetzen, die uns hier empfangen“, sagte Rama.
Die Staats- und Regierungschefs der sechs westbalkanischen Länder sind heute im Rahmen des Gipfeltreffens des Berlin-Prozesses in Miločer, Montenegro, zusammengekommen, um über wirtschaftliche Zusammenarbeit, regionale Sicherheit und europäische Integration zu beraten.
An dem Treffen nehmen Vertreter Albaniens, des Kosovo, Serbiens, Nordmazedoniens, Montenegros und Bosnien und Herzegowinas sowie Vertreter europäischer Länder und Institutionen teil.
Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die wirtschaftliche Entwicklung der Region, die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die Stärkung der Beziehungen zwischen den sechs Ländern mit dem Ziel, deren Annäherung an die Europäische Union zu beschleunigen.
Besonderes Augenmerk wird voraussichtlich auf die grenzüberschreitende wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Erleichterung des Handels und die Schaffung neuer Investitionsmöglichkeiten gelegt.
Ein weiteres Diskussionsthema wird die regionale Sicherheit und die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen den westlichen Balkanstaaten zur Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen sein.



