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Moody’s stuft den wirtschaftlichen Ausblick für Albanien auf „positiv“ herauf und bestätigt das Rating „Ba3“

Die internationale Ratingagentur Moody’s hat in ihrem jüngsten Bericht vom 18. September den Ausblick für Albanien von „stabil“ auf „positiv“ angehoben und das Rating des Landes bei „Ba3“ bestätigt.

Nach Angaben der Agentur spiegelt der positive Ausblick die Stärkung der Haushalts- und Außenhandelsposition Albaniens sowie die jüngste Beschleunigung der Umsetzung von Strukturreformen im Rahmen des EU-Beitrittsprozesses wider.

Die Bestätigung des Ratings „Ba3“ spiegelt das solide Wirtschaftswachstum, die moderate Staatsverschuldung, die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft gegenüber einer Reihe von Schocks in den letzten Jahren sowie die Erwartung wider, dass das Wachstum mittelfristig solide bleiben wird.

Moody’s prognostiziert ein reales BIP-Wachstum von 3,6 % im Jahr 2026 und 3,5 % im Jahr 2027 und Dabei wird betont, dass die albanische Wirtschaft dank ihrer fast vollständigen Abhängigkeit von erneuerbaren Energien bislang Widerstandsfähigkeit gegenüber den Auswirkungen des Nahostkonflikts bewiesen hat.

Die Agentur betont, dass die Behörden stets Haushaltsdisziplin bewiesen haben und dass die öffentlichen Finanzen schrittweise gestärkt wurden. Albanien hat in jedem der letzten drei Jahre Primärüberschüsse verzeichnet, nachdem eine Haushaltsregel eingeführt wurde, die einen nicht negativen Primärsaldo vorschreibt. Das Haushaltsdefizit belief sich im Jahr 2025 auf 1,8 % des BIP und lag damit unter dem veranschlagten Niveau, was zum Teil auf die starken Steuereinnahmen zurückzuführen ist.

Moody’s prognostiziert, dass die Staatsverschuldung dank des starken Wirtschaftswachstums und der kontrollierten Haushaltsdefizite weiter schrittweise sinken wird, und zwar von 52,9 % Ende 2025 auf 50,2 % des BIP im Jahr 2027. Diese Verbesserung wird durch finanzpolitische Reformen gestützt, darunter die Umsetzung der mittelfristigen Einnahmestrategie im Jahr 2025, Verbesserungen bei der Verwaltung öffentlicher Investitionen sowie die Einhaltung der Haushaltsregeln, die eine Reduzierung der Verschuldung auf 45 % des BIP vorschreiben. Die Agentur betont zudem, dass die Liquiditätsrisiken des Staates durch den Zugang zu Finanzmitteln der EU und internationaler Finanzinstitutionen, ein proaktives Schuldenmanagement und eine tragfähige inländische Finanzierungsbasis gemindert werden.

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