„Tirana Gate 2026“ bringt albanische und europäische Literatur in Tirana zusammen

Vom 7. bis 9. Oktober wird Tirana zum Treffpunkt für albanische, balkanische und europäische Literatur, wenn in der Hauptstadt die 12. Ausgabe des Internationalen Festivals für junge Literatur „Tirana Gate 2026“ stattfindet. Das Institut für Bücher und Literaturförderung organisiert das Festival unter dem Motto „Wenn die Stille spricht – Literatur, die Grenzen überschreitet, Erzählungen hinterfragt und ausgegrenzte Stimmen wieder zum Klingen bringt“.
Das Festival wird sich anhand der Literatur mit Erinnerung, Trauma, Identität, Diaspora und Repräsentation auseinandersetzen. Schriftsteller, Dichter, Übersetzer und Forscher aus Albanien, der Region und Europa werden an Podiumsdiskussionen und Gesprächen in der „Vila 31 x Art Explora“, der Nationalbibliothek und anderen Kulturstätten teilnehmen. Zu den internationalen Gästen zählen die deutsche Schriftstellerin Martina Hefter, die griechische Autorin Ersi Sotiropoulos, der zypriotische Schriftsteller Emilios Solomou sowie Autoren aus Spanien, Italien, der Türkei und Rumänien. Aus der albanischen Literatur werden Schriftsteller wie Rita Petro, Flutura Açka, Besnik Mustafaj und Diana Çuli vertreten sein.
Das Programm konzentriert sich unter anderem auf Themen wie generationenübergreifendes Trauma, vergessene Archive, Diaspora und das Verhältnis junger Menschen zu Büchern. Eine spezielle Podiumsdiskussion wird sich mit dem Lesen im digitalen Zeitalter befassen. Das Festival bietet außerdem Workshops zum kreativen Schreiben, Buchvorstellungen und Signierstunden mit den teilnehmenden Autoren an.




