EBU unterstützt Reformprozess von RTSH

Der Europäische Rundfunkverband (EBU) hat seine Unterstützung für die Reform und den institutionellen Wandel des Radio Televizioni Shqiptar (RTSH) bekräftigt. Im Mittelpunkt stehen institutionelle Stabilität, nachhaltige Finanzierung und die Anpassung der Struktur des öffentlichen Senders an die neuen Entwicklungen im Mediensektor.
In einer Sitzung des Parlamentsausschusses für Menschenrechte und öffentliche Medien betonte EBU‑Vertreterin Radka Betcheva die Bedeutung eines stabilen und angemessen finanzierten Senders. Sie erklärte, dass das aktuelle Modell mit getrennten Leitungen für Fernsehen und Radio Herausforderungen für die schnelle Anpassung an die Veränderungen im Medienbereich mit sich bringt.
Betcheva hob hervor, dass die Finanzierung über die Fernsehgebühr ein wichtiges Instrument bleibt, da sie eine direkte Verbindung zwischen Publikum und Institution schafft. Jede Änderung müsse sich an den realen Bedürfnissen und den Dienstleistungen von RTSH orientieren.
Die Vorsitzende des Ausschusses, Jorida Tabaku, betonte, dass ein schnelleres Restrukturieren notwendig sei, dies aber höhere Kosten verursache. Sie wies darauf hin, dass die Regierung bei den letzten Haushaltsentscheidungen nicht alle finanziellen Anforderungen von RTSH berücksichtigen konnte.



