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Rama: Italien ist Albaniens europäisches Alter Ego

Der albanische Premierminister, Edi Rama, bezeichnete Italien während eines Besuchs in Neapel, wo er an der Einweihung des albanischen Honorarkonsulats teilnahm, als Albaniens „europäisches Alter Ego“.

Rama erklärte, das neue Konsulat sei mehr als nur eine diplomatische Vertretung. Er beschrieb es als Brücke zwischen den beiden Ländern und hob die starken historischen und menschlichen Bindungen zwischen Albanern und Italienern hervor.

„Wir sind heute nicht einfach hier, um ein Konsulat im engeren Sinne des Wortes zu eröffnen, sondern um eine Tür zwischen zwei Realitäten zu öffnen, die historisch gesehen sehr eng miteinander verbunden sind und sich auf menschlicher Ebene sehr, sehr ähnlich sind“, sagte Rama.

Der Ministerpräsident unterstrich die strategische Beziehung zwischen Albanien und Italien. Er betonte jedoch, dass die Verbindungen zwischen den beiden Ländern über eine wirtschaftliche und politische Partnerschaft hinausgehen.

„Italien ist nicht nur das. Italien ist unser europäisches Alter Ego“, sagte Rama.

Mit Blick auf Neapel zog Rama einen Vergleich zu Albanien. Er beschrieb die italienische Stadt als Spiegelbild der Albaner auf der anderen Seite der Adria.

„Neapel ist unser Spiegelbild auf dieser Seite des Meeres, denn wir sind die Neapolitaner der anderen Seite. Wir sind stolz darauf und wollen sozusagen keine Mailänder werden“, sagte Rama.

Rama brachte zudem seine Zufriedenheit über die Einweihung des Honorarkonsulats und darüber zum Ausdruck, dass die albanische Flagge neben der italienischen Flagge weht.

„Ich freue mich sehr, diesen Moment der Freude zu erleben – diesen Moment, in dem wir zwar nicht, sagen wir mal, die Albanische Republik Neapel ausrufen, aber dennoch gemeinsam eine Tür geöffnet haben, an der die albanische Flagge weht. Ich freue mich immer, wenn ich sie neben der italienischen Flagge sehe“, sagte Rama.

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