Jaupaj in Skopje: Der Schutz des Ohridsees als Priorität der Zusammenarbeit zwischen Albanien und Nordmazedonien

Der Schutz des Ohridsees und die Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Umweltbereich standen im Mittelpunkt eines Treffens zwischen dem albanischen Umweltminister Sofjan Jaupaj und seinem nordmazedonischen Amtskollegen Muamet Hoxha in Skopje.
Das Treffen fand im Rahmen einer regionalen Zusammenkunft von Verhandlungsführern und für die europäische Integration zuständigen Beamten statt.
Jaupaj erklärte, beide Seiten hätten die Umsetzung der UNESCO-Empfehlungen zum Schutz des Ohridsees erörtert. Der See stellt ein wichtiges Natur- und Kulturerbe dar, das sich beide Länder teilen.
Die Minister erörterten zudem neue grenzüberschreitende Projekte in den Gebieten Korab-Koritnik und im Šar-Gebirge.
Außerdem sprachen sie über die Abfallwirtschaft und den Austausch von Fachwissen zur Modernisierung des Sektors im Einklang mit den Standards der Europäischen Union.
„Die Natur kennt keine Grenzen. Regionale Zusammenarbeit bleibt unerlässlich, um dauerhafte Ergebnisse zu erzielen und gemeinsam auf dem Weg in die EU voranzukommen“, sagte Jaupaj.




