Die Auswahl der Schulen für die PISA-Studie erfolgt nach der Methodik der OECD

Bildungsministerin Mirela Kumbaro erklärte, die Auswahl der PISA-Schulen erfolge nach den Regeln der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und des internationalen Konsortiums, das die Untersuchung durchführt. Sie betonte, das Bildungsministerium könne die teilnehmenden Schulen nicht willkürlich auswählen oder ändern.
Laut Kumbaro zielen internationale Stichprobenverfahren darauf ab, eine statistisch repräsentative Auswahl des voruniversitären Bildungssystems zu gewährleisten. Sie wies Behauptungen zurück, dass Beamte Schulen aus politischen Gründen ausgeschlossen hätten. Stattdessen erklärte sie, dass der Prozess internationalen statistischen Verfahren folge, die vor Beginn der Tests festgelegt worden seien.
Unterdessen teilte Kumbaro mit, dass 97,37 % der Schüler an den ausgewählten Schulen an PISA 2025 teilgenommen hätten. Die OECD verlangt eine Schülerbeteiligung von mindestens 80 % innerhalb der ausgewählten Schulen. Die Beteiligungsquote der albanischen Schulen lag bei etwa 80 %, verglichen mit dem von Kumbaro genannten technischen Standard von 85 %. Sie betonte, dass es sich hierbei um zwei getrennte Beteiligungsmaße handele. Die Schulstichprobe folgte keiner einfachen Unterteilung in städtische und ländliche Schulen.
Kumbaro erklärte außerdem, dass die Zahl der teilnehmenden Schüler praktisch unverändert geblieben sei. Etwa 6.000 Schüler nahmen an PISA 2022 teil, verglichen mit 5.959 im Jahr 2025. Sie erklärte, die Zahlen stützten keine Behauptungen einer absichtlichen Manipulation. Nahezu jeder ausgewählte Schüler nahm an der Untersuchung teil und sein Ergebnis wurde erfasst.
Schließlich erzielten die albanischen Schüler 433 Punkte in Mathematik, 435 in Naturwissenschaften und 408 im Lesen. Kumbaro erklärte, Albanien liege in Mathematik und Naturwissenschaften vor mehreren Ländern der Region. Auch beim computergestützten Problemlösen lag Albanien vor mehreren Nachbarländern. Im Vergleich zu 2022 verbesserte sich Albanien um 65 Punkte in Mathematik, um 59 in Naturwissenschaften und um 50 im Lesen.




