Karakaçi: Staat soll Sicherheitsreserven an Kohlenwasserstoffen verwalten

Der Staat wird die albanischen Sicherheitsreserven an Kohlenwasserstoffen gemäß einem heute vom Ministerrat verabschiedeten Gesetzentwurf verwalten. Die Gesetzgebung wird die Art und Weise ändern, wie die Behörden diese Reserven lagern und verwalten.
Energie- und Infrastrukturminister Enea Karakaçi erklärte, der Gesetzentwurf führe eine wesentliche Änderung des derzeitigen Systems ein. Derzeit werden die Reserven von privaten Betreibern gehalten, doch eine staatliche Stelle wird diese Verantwortung übernehmen.
„Dieser Gesetzentwurf ändert den derzeitigen Ansatz grundlegend. Derzeit werden die Kohlenwasserstoffreserven von privaten Betreibern gehalten. Nach diesem Gesetzentwurf wird eine staatliche Stelle die Sicherheitsreserven halten und stärkere Garantien für deren Lagerung und Nutzung bieten, wie es das Gesetz vorschreibt“, sagte Karakaçi.
Der Minister erklärte, dass das Land die Reserven nutzen werde, wenn auf dem Markt ein Mangel an Kohlenwasserstoffen herrsche.
Zur Verwaltung des Systems sieht der Gesetzentwurf die Einrichtung einer Nationalen Behörde für Kohlenwasserstoffsicherheit vor. Die Behörde wird die Reserven lagern und verwalten. Sie wird sie bei Bedarf und im Einklang mit den gesetzlichen Anforderungen auch auf den Markt bringen.
„Dieser Gesetzentwurf sieht die Einrichtung einer Nationalen Behörde für die Sicherheit der Kohlenwasserstoffversorgung vor. Die Behörde wird die Reserven lagern und verwalten und sie bei Bedarf sowie gemäß den gesetzlichen Bestimmungen auf den Markt bringen“, sagte Karakaçi.
Gleichzeitig zielt der Gesetzentwurf darauf ab, die albanische Gesetzgebung an die Richtlinien der Europäischen Union zur Sicherheit der Kohlenwasserstoffversorgung anzupassen.



